2. Lauf zum Deutschen Langstrecken Cup in Most – wenn kleine Katastrophen glücklich enden!


Zum 2.Lauf zum Deutschen Langstrecken Cup (DLC) fuhren wir ins tschechische Most und waren überzeugt davon, dass wir eine gute Platzierung erzielen können.

Am Pfingstwochenende begann für das TEAM TUKA RACING Endurance #84 die zweite Bewährungsprobe in der Saison zum Deutschen Langstrecken Cup (DLC). Glücklicherweise war das Wetter, anders als zu den 1000km von Hockenheim, perfekt. Unsere Jungs reisten schon am Freitag an, um zu trainieren und das Material auf Herz und Nieren zu prüfen. Das erste Training am Samstag verlief gut und wir konnten in unserer Klasse den ersten Startplatz sichern. Am Sonntag morgen fand unser Fotoshooting statt. Eine, zugegeben lustige Veranstaltung. In kürze werden wir für euch Autogrammkarten haben. Bei Interesse bitte eine E-Mail an uns schicken. Das zweite Training am Sonntag nutzen wir für Einstellungsfahrten.

Pünktlich um 10 Uhr startete das Rennen und Marcel legte einen sehr guten 1. Turn hin. Auf Gesamtposition 5 liegend übergab er den Transponder an David. Dann geschah das Unfassbare. Auf der Start/Ziel Gerade in seiner ersten Runde ging der Motor der BMW hoch und versetzte die Strecke in dicken, weißem Qualm. Glücklicherweise verlor sie kein Öl und wir kamen mit einem großen Schrecken davon. Obwohl sein Motorrad kaputt war, stand für David das Team an erster Stelle. Klasse Aktion! Datzi rannte wie ein Verrückter in voller Montur zurück zur Box (wir glauben ja, dass er zuviel MotoGP schaut) und übergab völlig fertig den Transponder. Andy übernahm und fuhr völlig unbeeindruckt konstant schnelle Runden. Uns war aber klar, dass bei der noch langen Zeit von ca 7 Stunden, für die Fahrer Andy und Marcel schwer werden wird, alleine dieses hohe Niveau zu halten. Andy bot daher dem Team an, dass David und er sich die Kawasaki teilen und wir so das Rennen fortsetzen können. Neben einem lockeren Schalthebel bei Marcel, verliefen die nächsten Stunden reibungslos und die 3 spulten sicher ihre Runden ab. Gegen 16 Uhr dann der 2. Schock. Wir stellten fest, dass an Marcels Maschine der Kühler defekt war und Wasser verlor. Panik machte sich breit und wir glaubten, dass Horrorszenario von Hockenheim würde sich wiederholen. Dank unseres Chefmechanikers Stefan Datzer konnten wir das Problem lösen und Ecki das Rennen weiterfahren. Die Jungs fuhren mit zunehmender Renndauer immer noch sehr gute Zeiten und wir lagen sicher auf Platz 2 mit einer Runde Vorsprung auf den Drittplatzierten und wir fingen an, vom Pokal zu träumen.

Dann begann die ominöse letze Stunde und erlebten ein Wechselbad der Gefühle. Wir vollzogen kurz nach 17 Uhr unseren vorletzten Wechsel und sollten mit dieser Strategie eigentlich gut ins Ziel kommen. David klagte jedoch über Probleme beim schalten und das er dauernd von der Fußraste gerutscht sei. Bei genauerer Kontrolle der Kawasaki der Schock! Eine Dichtung vom Wärmetauscher hatte das Zeitliche gesegnet und die Kawa damit außer Gefecht gesetzt. Hektisch beratschlagten wir, wie wir das Rennen beenden können, ohne den sicher geglaubten 2. Platz zu verlieren. Wir hatten vor dem 3. einen Vorsprung von ungefähr eineinhalb Runden. Unser Plan war, Marcel möglichst lange fahren zu lassen und dann mit einen sehr kurzen Boxenstopp wieder ins Rennen zu schicken. 25 min vor Rennende war es dann soweit. Er bekam von der Box das Zeichen zum Wechsel. Jeder wusste, was zu tun war. Der unplanmäßige Boxenstopp funktionierte tadellos und Marcel konnte mit dem knappen Vorsprung von 32 Sekunden wieder auf die Strecke. Bange Minuten, die uns wie Stunden vorkamen, und die Frage, ob die Suzuki von Marcel hält, beschäftigten uns. Keiner in der Box konnte sich entspannen, alle starrten gebannt auf die Uhr, die einfach nicht schneller laufen wollte. Marcel schien das alles nicht zu stören. Er fuhr eine schnelle Runde nach der Anderen und brachte es souverän zu Ende. Der Jubel im Team war grenzenlos. Platz 2 in unserer Klasse und Platz 5 in der Gesamtwertung. Das gesamte Team hat hart an diesem Wochenende gearbeitet und wurde dafür endlich belohnt. Mit großer Zuversicht werden wir Mitte Juni in Assen erneut angreifen und hoffentlich ein ähnlich gutes Ergebnis einfahren.

Unser ganz spezieller Dank für die großartige Unterstützung geht an unsere Fans und an unsere Sponsoren: TUKA RACING, NotarztBörse, NiceBikes, SportBikeCostum, GP-Reifen.com, InntalMoto, Firma Wicklein, WD-40


Wollt ihr auch in Most eure Runden drehen oder vielleicht von unseren Fahrer instruiert werden? Hier findet ihr die passenden Termine

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